3.500 Dollar im Jahr kostet die Larsson Line Pro von CTO Larsson. Bei Bullmania, dem Mitgliederklub von Ivan Liljeqvist alias Ivan on Tech, kostet die Mitgliedschaft samt MoneyLine 5.000 bis 15.000 Dollar im Jahr, aufgenommen wird nach einem Bewerbungsgespräch.
Beide Anbieter erstatten nichts, was das Gesetz nicht verlangt. Und bei beiden siehst du den Indikator erst, wenn das Geld weg ist.
Du kaufst also eine Linie, die du vorher nicht prüfen kannst. Es geht auch andersherum: erst selbst testen, dann entscheiden. In der Backtesting Arena, der Plattform hinter diesem Blog, liegen die Regeln offen, du drehst an den Einstellungen und siehst jeden Trade, über 27 Strategien und Hunderte Coins. Das kostet wenig, und wer sich bis zum 31. Dezember 2026 registriert, bekommt zwei Monate Elite geschenkt.
Genau diesen Test machen wir hier vor, auf acht Jahren Bitcoin-Kursen. Danach bleibt die eigentliche Frage: Wofür zahlen Leute dieses Geld?
Trendlinien auf Bitcoin sind kein Hokuspokus
Erst das Zugeständnis, denn es ist verdient. Gleitende Durchschnitte haben auf Bitcoin Evidenz. Andrew Detzel und Koautoren zeigten 2021 in Financial Management, dass der Abstand des Kurses zu seinen gleitenden Durchschnitten tägliche Bitcoin-Renditen vorhersagt, auch außerhalb der Daten, an denen das Modell geschätzt wurde.
Auch der Test weiter unten gibt den Anbietern in einem Punkt recht: Jede der getesteten Trendlinien hat den schlimmsten Absturz von Bitcoin spürbar kleiner gemacht.
Wer verspricht, dass eine Linie dich aus dem Bärenmarkt herausholt, verkauft also keine Fantasie. Offen ist nur, ob die bezahlte Linie das besser kann als eine, deren Regeln offen liegen.
Was hinter den beiden Linien steckt
Die Larsson Line stammt von einem Mann, der sich CTO Larsson nennt und nach eigener Biografie zwei Jahrzehnte bei Ericsson gearbeitet hat. Seit dem 1. Juni 2020 liegt der Indikator auf TradingView, nur auf Einladung. Seine Beschreibung: Die Linie ist „always in exactly 1 of 3 states – up, down or inconclusive“, gedacht für Kerzen von vier Stunden bis zu einem Monat. Den Code hält Larsson verborgen. Gesucht wird sie oft auch als „LarsonLine“ oder „CTO Line“.
Seit 2021 kursieren auf GitHub Nachbauten aus der Community: vier geglättete gleitende Durchschnitte (SMMA) auf dem Mittelkurs aus Tageshoch und Tagestief, mit den Längen 15, 19, 25 und 29. Bestätigt hat Larsson diese Formel nie.
Bemerkenswert ist die Nähe zu einem Klassiker. Bill Williams' Alligator aus den 1990ern besteht aus drei solchen geglätteten Durchschnitten auf genau diesem Mittelkurs und steckt seit Jahrzehnten gratis in fast jeder Chartsoftware.
Die MoneyLine beschreibt Bullmania so: „It shows you if an asset is in a bullish trend or a bearish trend.“ Ausgegeben wird sie nur an Mitglieder. Im eigenen Blog ordnet Bullmania sie am 22. Oktober 2026 so ein: „built on the same ATR-based trend-following concept as Supertrend“, ergänzt um Abstimmung je Asset und Bestätigungskerzen. Länge und Multiplikator nennt Bullmania nicht.
In der Backtesting Arena stehen beide Familien als offene Strategien. Jede Regel steht auf der Strategieseite, jede Einstellung kannst du selbst verstellen:
- EMA Trend Bias für die Larsson Line: zwei exponentielle Durchschnitte und eine Neutralzone aus der Schwankungsbreite (ATR), also ebenfalls drei Zustände: aufwärts, abwärts, unentschieden.
- WMA Trend Signal für die MoneyLine: zwei gewichtete Durchschnitte, die sich kreuzen.
- Dazu der Supertrend, den Bullmania selbst als Verwandten nennt, und der Alligator.
1:1 sind diese Nachbauten nicht, denn die Originale sind geheim. Sie gehören aber zu den Werkzeugfamilien, die die Anbieter selbst nennen oder die Community rekonstruiert hat. Beide Bezahllinien sind Varianten von Werkzeugen, die frei herumliegen. Damit wird es zur Messfrage, ob die Variante den Aufpreis wert ist.
Acht Jahre Bitcoin, vier offene Linien
Bitcoin gegen Tether, Tageskerzen, 1. Januar 2018 bis 3. November 2026, Standardeinstellungen, gleicher Zeitraum für alle:
| Linie | steht für | Rendite p. a. | größter Absturz | Ein- und Ausstiege |
|---|---|---|---|---|
| Bitcoin halten | Vergleich | 22,0 % | −81,2 % | — |
| EMA Trend Bias | Larsson Line | 26,7 % | −66,0 % | 11 |
| WMA Trend Signal | MoneyLine | 36,8 % | −57,0 % | 45 |
| Supertrend | MoneyLine laut Bullmania | 23,7 % | −53,1 % | 38 |
| Alligator | Larsson-Nachbau | 34,7 % | −44,0 % | 32 |
Alle vier liegen beim Ertrag über dem Halten, alle vier holen dich aus einem Teil des Absturzes heraus. Dafür sitzen sie 47 bis 59 % der Zeit außerhalb des Marktes.
Auf den ersten Blick sieht das nach einer Rangliste aus, mit dem WMA Trend Signal vorn und der Larsson-Familie hinten. Hält diese Rangliste?
Beim Ertrag gewinnt keine Linie gegen die andere
Die Arena misst, wie stark sich die Rendite einer Strategie verschiebt, wenn man nur eine Einstellung um ein oder zwei Stufen dreht, etwa die Länge eines Durchschnitts. Auf Tageskerzen sind das bis zu 17,9 Prozentpunkte Rendite pro Jahr.
Der größte Abstand in der Tabelle, WMA Trend Signal gegen Halten, beträgt 14,8 Punkte. Zwischen der MoneyLine-Familie und der Larsson-Familie liegen 10,1 Punkte. Beides liegt unter dem, was ein Drehknopf allein verschiebt.
Wer für die Feinabstimmung bezahlt, bezahlt für einen Unterschied, den ein verstellter Parameter auch hergibt.
Beim Absturz sieht es anders aus. Hier liegt die Schwelle bei 16,9 Punkten, und drei der vier Linien liegen deutlich darüber: Der Alligator verkleinert den größten Absturz um 37,2 Punkte, der Supertrend um 28,1, das WMA Trend Signal um 24,2. Die EMA-Variante der Larsson-Familie bleibt mit 15,2 Punkten knapp darunter.
Trendlinien liefern verlässlich einen kleineren Absturz, nicht mehr Rendite. Bis hierher zählt aber die ganze Strecke, und die enthält zwei große Bullenmärkte. Was bleibt, wenn man nur die letzten Jahre ansieht?
Seit März 2024 bleibt von den Renditen wenig übrig
Diesen Test veröffentlicht keiner der beiden Anbieter, also machen wir ihn hier. Die Arena teilt die Strecke: Auf den ersten 70 % darf eine Linie gut aussehen, das Urteil fällt auf den letzten 30 %. Hier ist das die Zeit vom 9. März 2024 bis zum 3. November 2026. Gekauft wird zur Eröffnung der nächsten Kerze, alle Renditen sind nach Gebühren.
| Linie | Rendite p. a. bis März 2024 | Rendite p. a. danach | größter Absturz danach | Ein- und Ausstiege danach | Urteil |
|---|---|---|---|---|---|
| Bitcoin halten | — | 4,9 % | −53,0 % | — | — |
| EMA Trend Bias | 39,6 % | 0,0 % | −33,7 % | 4 | zu wenig Trades (11 statt 30) |
| WMA Trend Signal | 49,3 % | 7,5 % | −33,9 % | 14 | bestanden |
| Supertrend | 40,1 % | −10,5 % | −45,0 % | 14 | durchgefallen |
| Alligator | 53,5 % | −4,8 % | −36,4 % | 13 | durchgefallen |
Beim Alligator werden aus 53,5 % im Jahr minus 4,8 %. Nur das WMA Trend Signal besteht, und auch sein Vorsprung auf das Halten liegt mit 4 Punkten vor Gebühren weit unter der Schwelle von 17,9. Bei der EMA-Linie gibt es gar kein Urteil, ihre 11 Trades reichen dafür nicht.
Beide Linien, die für die MoneyLine stehen, liegen hier am weitesten auseinander: WMA Trend Signal und Supertrend trennen vor Gebühren 18,2 Punkte, knapp über der Schwelle. Aus der Familie allein lässt sich also nicht ablesen, wie sich das Original schlägt.
Der Absturz bleibt dagegen auch hier kleiner: Alle vier liegen über den −53,0 % des Haltens, WMA Trend Signal und EMA Trend Bias mit rund 19 Punkten über der Schwelle von 16,9.
Die ganze Strecke zeigt, wie gut eine Linie zur Vergangenheit passt. Das letzte Stück zeigt, was davon übrig bleibt.
Alle vier Linien stehen bei uns im Katalog, zwei fallen durch, und das Ergebnis steht trotzdem hier. Dann müssten die Anbieter zeigen, dass ihre Fassung mehr kann. Zeigen sie das?
Eine Bilanz zum Nachrechnen fehlt
Eine Liste echter Trades mit Datum, Asset und Gebühren hat keiner der beiden Anbieter veröffentlicht. Larssons Geschäftsbedingungen sagen: „Past performance does not guarantee future performance.“
Die einzigen Zahlen zur MoneyLine stehen in einer Grafik in Bullmanias Blog: In 60 von 70 Fällen lief der Kurs nach dem Signal eine ATR weit in die richtige Richtung, in 52 Fällen zwei, in 50 Fällen drei. Welches Asset, welcher Zeitraum, welche Kosten, steht nicht dabei. Bullmania schreibt im selben Text selbst: „Two examples cannot establish consistent outperformance.“
Die Forschung erklärt, warum eine gezeigte Kurve so wenig verrät. Ryan Sullivan, Allan Timmermann und Halbert White testeten 1999 7.846 Handelsregeln auf hundert Jahren Dow-Jones-Daten. Die beste Regel bis 1986 sah stark aus; in den zehn Jahren danach waren die Ergebnisse „completely reversed“. David McLean und Jeffrey Pontiff fanden 2016 bei 97 veröffentlichten Renditesignalen: außerhalb der Testdaten 26 % weniger Ertrag, nach der Veröffentlichung 58 % weniger.
Eine Kurve, die du nicht nachrechnen kannst, zeigt den besten Fall des Anbieters, nicht deinen.
Bleibt die Frage, warum trotzdem so viele zahlen.
Was Leute am Preis überzeugt
Francesca Gino ließ 2008 Versuchspersonen Rat bekommen, gleicher Ratgeber, gleiche Qualität, nur der Preis unterschied sich. Bezahlter Rat wurde deutlich stärker befolgt als kostenloser, und je teurer, desto stärker.
Das Gegenstück lieferte 2012 eine Feldstudie bei einer großen deutschen Online-Bank: Rund 8.000 aktive Kunden bekamen unabhängige Anlageberatung gratis angeboten. Nur etwa 5 % nahmen sie an, und wer annahm, setzte sie kaum um (Bhattacharya und Koautoren, Review of Financial Studies).
Dazu kommt Entlastung. Björn Bartling und Urs Fischbacher zeigten 2012, dass sich Verantwortung durch Delegieren wirksam abschieben lässt und dass genau das ein starkes Motiv ist, Entscheidungen abzugeben. Nicola Gennaioli, Andrei Shleifer und Robert Vishny beschreiben in „Money Doctors“ (2015), warum Anleger Gebühren zahlen, obwohl Verwalter netto unter dem Markt liegen: Vertrauen senkt das gefühlte Risiko.
Der Preis kauft also Verbindlichkeit und jemanden, dem man die Entscheidung zuschreiben kann. Das ist ein echtes Bedürfnis, aber kein Vorsprung im Chart.
Was in den Paketen wirklich drin ist
Die Linie ist bei beiden nur ein Teil des Pakets.
Larsson Line Pro enthält laut Bestellseite den Indikator, automatische Auswertungen über 10.000 Coins und 100.000 Aktien und Rohstoffe, unbegrenzte Alarme, einen Kurs mit 21 Folgen und einen wöchentlichen Chartbericht. Eine Community steht nicht drin. Die Startseite sagt ausdrücklich: „This is NOT a ‚copy trading‘ service or ‚trading signal‘ subscription.“
Bullmania listet MoneyLine, einen Scanner, ein KI-Werkzeug, Kurs, private Marktanalysen, Livestreams, Gruppen-Coaching und eine private Community. In einer Antwort auf Trustpilot vom 19. Oktober 2026 schreibt Bullmania, neue Mitglieder bräuchten inzwischen mindestens 100.000 Dollar Depot.
Bei Larsson zahlst du also für Scanner und Kurs, bei Bullmania für den Inner Circle. Eine Community kann viel wert sein, sie hält dich bei der Stange und liefert Austausch. Sie überträgt aber auch Fehler. Rawley Heimer fand 2016, dass Anleger nach dem Zugang zu einem Social-Trading-Netzwerk fast doppelt so stark dazu neigten, Gewinner zu früh zu verkaufen und Verlierer zu lange zu halten.
Ein Inner Circle ist ein Klub. Ob er 15.000 Dollar im Jahr wert ist, kann dir kein Backtest sagen. Die Linie allein rechtfertigt den Preis jedenfalls nicht.
Bei anderen bekannten Bezahl-Indikatoren liegt die freie Entsprechung ebenso offen:
| Bezahlt | Preis | Freie Entsprechung |
|---|---|---|
| Market Cipher (Master) | 600 $ / Jahr | VuManChu Cipher B, Open Source auf TradingView |
| LuxAlgo (Essential bis AI Ultra) | 24,99–119,99 $ / Monat | Smart Money Concepts von LuxAlgo selbst, gratis und Open Source |
| Trading Alpha (Alpha OS) | 2.799 $ / Jahr | nicht geprüft |
„Ein Nachbau ist eben nicht das Original“
Der stärkste Einwand lautet: Die Originale sind feiner abgestimmt, ein Nachbau, der nur nahe dran ist, sagt über die echte Larsson Line nichts.
Richtig ist: Die Nachbauten sind nicht identisch, die Original-Einstellungen sind geheim. Aber genau diese Feinabstimmung ist der Drehknopf, der beim Ertrag bis zu 17,9 Punkte verschiebt. Und eine Abstimmung, die auf vergangene Kurse optimiert wurde, verliert außerhalb dieser Kurse den größten Teil ihres Vorsprungs, so die Befunde von McLean und Pontiff.
Ein Original, das durch Abstimmung besser ist, müsste das in einer Bilanz zeigen. Keiner der beiden Anbieter veröffentlicht eine. Unprüfbar heißt nicht besser.
Und das Original lässt sich sogar direkt prüfen, sobald seine Signale mit Datum vorliegen. Dafür braucht es keine Formel, nur die Liste. Wie das geht, steht im nächsten Abschnitt.
Erst sehen, dann zahlen
Die Arena hat nicht die bessere Linie. Das zeigt die Tabelle oben: Zwei unserer vier Linien fallen durch.
Der Unterschied liegt woanders. Die Linie der Anbieter ist eine Blackbox: Du zahlst, bekommst das Signal und musst glauben, dass es mehr kann. Den Kurs gibt es dazu, die Formel nicht.
Bei uns eignest du dir das Wissen selbst an, für wenig Geld und gerade kostenlos. Dafür stehen 27 Strategien bereit, und in der Auswertung stecken rund 143.000 Läufe auf 657 Assets.
Dort kaufst du eine Antwort, die du nicht prüfen kannst. Hier lernst du, sie selbst zu finden.
| Larsson Line Pro | Bullmania | Backtesting Arena | |
|---|---|---|---|
| Preis | 3.500 $ / Jahr | 5.000–15.000 $ / Jahr | Free 0 €, Pro 9,99 € / Monat, Elite 19,99 € / Monat, API-Pro 9,99 € / Monat |
| Regeln der Linie | verborgen | nicht genannt | offen auf der Strategieseite |
| Test vor dem Kauf | nein | nein | ja, 27 Strategien auf allen Krypto-Paaren |
| Liste echter Trades | nicht veröffentlicht | nicht veröffentlicht | zu jedem Lauf abrufbar |
| Getrennter Test auf späteren Daten | nicht veröffentlicht | nicht veröffentlicht | von Hand im Backtester, als fertiges Urteil mit API-Pro |
| Kurs, Coaching, Community | Kurs, Wochenbericht | Kurs, Coaching, Klub | Wiki und Guide, Telegram, kein Coaching |
Fairerweise: Die Arena ist unser Produkt, auch wir verkaufen ein Abo. Deshalb gilt für uns dieselbe Regel wie für alle anderen: Glaub uns nichts, rechne nach.
Was du bei uns nicht bekommst: Coaching, Livestreams, einen Klub und Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Wer das sucht, ist woanders richtig.
Der Backtest ersetzt keinen Klub. Er ist die Prüfung, bevor du 3.500 oder 15.000 Dollar ausgibst.
Vor dem Kauf: So prüfst du eine Bezahl-Linie
Die vier Linien oben sind Pro-Strategien, im kostenlosen Konto läuft nur eine kleinere Auswahl, ab 2022. Trotzdem kostet dich der Test gerade nichts: Jedes Konto, das bis zum 31. Dezember 2026 registriert wird, bekommt zwei Monate Elite geschenkt, ohne Abo und ohne Zahlungsdaten. Danach fällt es von selbst auf Free zurück.
Damit spielst du im Backtester alles selbst durch: jede Linie, jeden Coin, jeden Zeitraum, jeden einzelnen Trade. Nicht dabei ist API-Pro, also das fertige Urteil aus der Tabelle oben und das Einspielen fremder Signale. Das kostet 9,99 Euro im Monat, im bezahlten Elite ist es enthalten. Gegen 3.500 Dollar für die Linie ist das wenig.
Wer weitermachen will, zahlt 9,99 Euro im Monat für Pro oder 19,99 Euro für Elite. Im Startangebot gibt es Elite für ein ganzes Jahr zu 19,99 Euro, der Preis bleibt dann fest.
- Die Linie nachstellen, auf deinem Coin und deinem Zeitrahmen: EMA Trend Bias, WMA Trend Signal, Supertrend, Alligator. Ein Lauf im Backtester dauert ein paar Sekunden. Dreh dabei an den Einstellungen und sieh, wie weit das Ergebnis wandert. Und hör nicht bei vier Linien auf: Strategy Insights zeigt dir, welche Strategie auf welchem Coin gegen das Halten gewinnt.
- Das Urteil holen. Von Hand geht das kostenlos: Lass die Linie im Backtester einmal bis März 2024 laufen und einmal ab dann, und vergleich beide Abschnitte mit dem Halten, das direkt daneben steht. Bricht der zweite Abschnitt ein, weißt du genug. Das fertige Urteil aus der Tabelle oben liefert unser Connector in Claude oder ChatGPT oder die API, dafür brauchst du API-Pro. Eine Frage reicht: „Prüfe EMA Trend Bias auf BTCUSDT, Tageskerzen, ab 2018.“
- Die echten Signale einspielen. Das ist der direkte Weg zum Original. Verlange vom Anbieter eine Liste mit Datum, Asset und Gebühren, aus der Zeit nach Veröffentlichung des Indikators, oder frag jemanden, der die Linie schon hat, nach den Signalen mit Datum. Die Prüfung braucht nur Datum und Kauf oder Verkauf: Die Kurse holt sie selbst, gekauft wird zur nächsten Eröffnung, die Gebühren zieht sie ab. Auch das läuft über API-Pro. Fehlt die Liste, hast du nur eine Kurve.
- Auf die Trade-Zahl achten. Unter 30 abgeschlossenen Trades lautet das Urteil immer „Anekdote“. Langsame Linien treffen das hart: EMA Trend Bias kommt auf Bitcoin in 8,8 Jahren auf 11 Trades, für 30 bräuchte sie rund 24 Jahre. Lass so eine Linie deshalb über mehrere Coins laufen.
- Andere Coins ansehen. Bitcoin ist für diese Linien ein guter Fall. Mit 36,8 % im Jahr liegt das WMA Trend Signal auf Bitcoin über 87,6 % von 481 getesteten Paaren, der Median aller Paare liegt bei −6,4 %. Bei EMA Trend Bias sind es 90,7 % von 424 Paaren, Median −9,8 %. Darunter sind viele tote Altcoins, das drückt den Median. Wer dir eine Linie nur an Bitcoin zeigt, zeigt dir trotzdem den schönen Teil.
- Das Drumherum getrennt bepreisen. Was wären dir Kurs, Scanner oder Community wert, wenn die Linie nichts kosten würde? Ein offenes Gegenstück nach demselben Prinzip hast du schon.
- Die Rückgaberegeln lesen. Larsson erstattet nur, was das Gesetz verlangt (in der EU 14 Tage). Bullmania nennt alle Zahlungen „final and non-refundable“, das EU-Widerrufsrecht erlischt laut eigener Regel mit dem ersten Login.
Eine Studie, die Käufer solcher Pakete direkt mit Nichtkäufern vergleicht, gibt es bisher nicht. Messbar ist das Prinzip hinter der Linie, und mit einer Signalliste auch die Linie selbst.
Wer danach trotzdem kauft, kauft wenigstens mit offenen Augen. Das Wissen aus dem Test gehört dir, egal wie du dich entscheidest.
So ist gerechnet
Backtesting Arena, Strategievergleich auf BTC/USDT, Tageskerzen, 01.01.2018–03.11.2026, Standardeinstellungen, eine Variante je Strategie. Die Tabelle ab März 2024 stammt aus der Strategie-Prüfung: Schnitt nach 70 % der Strecke am 09.03.2024, Gebühren 0,10 % je Seite, ein Markt, Halten als einmaliger Kauf zu Beginn des Abschnitts. Die Schwellen (17,9 Punkte Rendite, 16,9 Punkte Absturz) sind gemessen: So weit wandert das Ergebnis, wenn man eine einzelne Standardeinstellung um ein oder zwei Stufen verstellt. Vier Linien nebeneinander sind ein Mehrfachtest; der Erste der Tabelle ist dadurch eher überschätzt.
FAQ
Sind die Renditen nach Gebühren? Die Tabelle zeigt die Rendite vor Gebühren. Nach Handelsgebühren liegt sie je Linie 0,4 bis 1,5 Punkte niedriger; an den Abständen ändert das nichts.
Ist die Larsson Line wirklich vier SMMA mit 15, 19, 25 und 29? Das sagen nur Nachbauten aus der Community, CTO Larsson hat die Formel nicht veröffentlicht. Der Test oben hängt nicht daran: Er prüft die Werkzeugfamilie, nicht die Geheimformel.
Sind die Anbieter unseriös? Gegen CTO Larsson und Bullmania sind keine Verfahren von Aufsichtsbehörden bekannt (Suche am 4. November 2026). Dieser Text prüft, was die Linie kann, nicht die Anbieter.
Keine Anlageberatung, keine Empfehlung, keine Prognose — historische Muster sind keine Zusage.
Study the Past — Improve your Future 🥋