Wer 2024 Hyperliquid verpasst hat, sucht das nächste. Am 14. Oktober 2026 hat Lilian Aliaga von OAK Research einen Kandidaten vorgeschlagen: Derive, eine Börse für Krypto-Optionen. Der Token DRV hat sich seit Jahresbeginn verneunfacht, allein im September stieg er um 172 Prozent.
Die Zahlen hinter dem Vorschlag stimmen. Von jedem Dollar Optionsprämie, der auf einer Blockchain gezahlt wird, landen 88 Cent bei Derive. Das Handelsvolumen lag im September so hoch wie nie.
Nur ist Optionshandel auf der Blockchain ein kleiner Markt. Laut einer Auswertung von Pink Brains vom 13. Oktober handelte Deribit, die größte Optionsbörse, in 30 Tagen rund 14-mal so viel wie alle Blockchain-Plattformen zusammen.
Bevor du DRV auf die Hyperliquid-Geschichte kaufst, lohnen sich deshalb drei Fragen. Wie groß ist der Markt, den Derive beherrscht? Was kostet es, ihn zu halten? Und wie viel davon steckt schon im Kurs?
Was Derive macht: eine Optionsbörse, die keiner Firma dein Geld gibt
Derive ist eine Börse für Optionen und, als Beiwerk, für Perpetuals, also Terminkontrakte ohne Verfall. Gehandelt werden Optionen auf Bitcoin, Ether, HYPE, Solana, XRP, Zcash, Dogecoin und Gold. Dein Geld liegt dabei nicht auf einem Konto der Börse, sondern in einem Smart Contract auf Ethereum, über den du selbst verfügst.
Das Projekt ist älter, als der Kurs vermuten lässt. Es startete im August 2021 unter dem Namen Lyra auf Optimism, damals mit einem automatischen Preisgeber statt eines Orderbuchs. Im Dezember 2023 zog es auf eine eigene Blockchain um, im August 2024 kam der neue Name Derive, im Januar 2025 der Token DRV. Seit dem 6. Oktober 2026 läuft Version 3: Die eigene Blockchain ist abgeschaltet, abgewickelt wird direkt auf Ethereum.
Wer dort handeln darf, ist eingeschränkt. Die Nutzungsbedingungen schließen US-Personen, australische Steuerpflichtige und Einwohner Ontarios aus, in Großbritannien nur Profis und vermögende Firmen. Eine Identitätsprüfung verlangt Derive sonst nicht.
Derive ist eine Optionsbörse ohne Verwahrer, aber nicht für jeden.
Bleibt die Frage, warum es dafür fünf Jahre gebraucht hat.
Was Derive besonders macht: Es rechnet das Risiko eines ganzen Kontos
Optionen auf der Blockchain sind jahrelang gescheitert, und zwar an einer Rechnung. OAK rechnet sie im ersten Teil seiner Serie vor: Wer einen Bitcoin-Call bei 100.000 Dollar verkauft und dafür 1.800 Dollar Prämie bekommt, musste auf den alten Plattformen die vollen 100.000 Dollar hinterlegen. Das sind 1,8 Prozent im Monat. Für einen Market Maker, der davon lebt, Optionen zu verkaufen, lohnt sich das nicht.
Derive prüft stattdessen, was das ganze Konto in 23 Szenarien verliert, bei Kursen zwischen 14 Prozent tiefer und 14 Prozent höher und bei schwankender Volatilität. Für denselben Call reichen dann rund 15.000 Dollar Sicherheit, und aus 1,8 werden rund 12 Prozent im Monat.
Dieses Portfolio-Margin gibt es auf Derive seit Februar 2024. Dazu kommen ein Orderbuch und Preisanfragen für Strategien aus mehreren Optionen, die ganz oder gar nicht ausgeführt werden.
Ohne diese Technik gäbe es kein Geschäft. Gegen Deribit allein gewinnt sie aber noch keinen Kunden, denn dort ist Portfolio-Margin seit Jahren Standard.
Derive hat das Problem gelöst, an dem fünf Generationen vor ihm gescheitert sind. Deribit hatte es nie.
Wie viel Handel zieht das tatsächlich an?
Wer Derive nutzt: wenige Profis, viel Volumen
| Derive | Vergleich | |
|---|---|---|
| Optionsvolumen 2025 | 5,38 Mrd. $ | |
| Optionsvolumen 01.01.–15.10.2026 | 16,79 Mrd. $ | 3,1-mal das ganze Jahr 2025 |
| Rekordmonat September 2026 | 3,82 Mrd. $ | doppelt so viel wie August |
| Anteil an den Optionsprämien auf Blockchains (bis 25.09.) | 88,1 % | |
| Anteil am offenen Optionsvolumen aller Börsen (01.10.) | 3,1 % | Deribit am 16.10.: 80,2 % |
| Wöchentlich aktive Händler, Höchstwert | rund 1.200 | |
| Händler seit 2021 insgesamt | rund 24.360 |
DefiLlama (Volumen), OAK Research 14.10.2026 (Prämienanteil, Händler), Alea Research 05.10.2026 (Anteil 01.10.), Deribit-Anteil eigene Rechnung aus den Börsen-Schnittstellen von Deribit, OKX, Bybit und Binance, 16.10.2026, ohne CME.
Auf der Blockchain hat Derive kaum Konkurrenz. Im ganzen Optionsmarkt hält es drei Prozent dessen, was offen in den Büchern steht. Und das Volumen kommt von wenigen: Rund 1.200 aktive Händler in der besten Woche sind die Größe eines Handelstisches, nicht einer Publikumsbörse. Der einzige öffentlich benannte institutionelle Market Maker ist FalconX, und der hält seine Sicherheiten außerhalb der Blockchain.
Bei Hyperliquid war das anders. Dort kamen die Nutzer zuerst. Phantom, eine Wallet, verdiente über Hyperliquids Builder Codes in weniger als einem Jahr rund 20 Millionen Dollar an Gebühren. Derive hat dasselbe System seit Februar 2026. Die App Dream, bislang der sichtbarste Anbieter darauf, hat damit 12.446 Dollar eingenommen, insgesamt.
Ein einzelner Hyperliquid-Partner verdiente 3,4-mal so viel wie Derive in zwölf Monaten an Gebühren insgesamt.
Eine Nische gibt es trotzdem, in der Derive vorne liegt.
Wo Derive wirklich führt: Optionen, die es bei Deribit noch nicht gab
Am 20. November 2025 startete Derive Optionen auf HYPE, den Token von Hyperliquid. Deribit folgte erst am 23. Juni 2026. Ende Juli lag das offene Volumen in HYPE-Optionen auf Derive bei rund 198 Millionen Dollar, auf Deribit bei rund 22 Millionen (Anchorage Digital, 28.07.2026).
Das ist der Teil der Geschichte, der trägt: Wo große Börsen einen Wert nicht oder zu spät anbieten, ist Derive der Platz. Er ist nur kleiner als das, was OAK im Titel verspricht. Für Bitcoin und Ether, wo über 90 Prozent des Optionsmarkts liegen, bildet sich der Preis weiter auf Deribit. Die Market Maker auf Derive nehmen Deribits Volatilität als Referenz und sichern sich dort ab, wie OAK selbst schreibt.
Derive führt dort, wo Deribit fehlt. Wo Deribit da ist, ist Derive Kunde von Deribit.
Was kostet es, die Händler trotzdem auf Derive zu halten?
Was die Liquidität kostet: bis zu doppelt so viel, wie sie einbringt
OAK schreibt selbst, die Liquidität sei gemietet. Die Miete nennt der Text nicht, sie lässt sich aber aus den Bedingungen des Anreizprogramms rechnen. Market Maker können je 28 Tage bis zu 500.000 Dollar in USDC und 1 Million DRV verdienen. Dazu bekommen die besten Market Maker bei Optionen eine negative Gebühr: Sie werden pro Auftrag bezahlt.
| Im Jahr | Mio. $ |
|---|---|
| USDC-Rabatte, Obergrenze | 6,52 |
| DRV-Anreize, Obergrenze (13,04 Mio. DRV zu 0,4116 $) | 5,37 |
| Anreize zusammen, Obergrenze | 11,89 |
| Gebühren der letzten zwölf Monate | 5,86 |
Obergrenzen aus den Programmbedingungen (Derive-Dokumentation, Stand 09.10.2026), hochgerechnet auf 365 Tage. Wie viel tatsächlich ausgezahlt wurde, legt Derive nicht offen. Gebühren: DefiLlama, Optionen und Perpetuals, V2 und V3.
Schon die USDC-Rabatte allein reichen an die Gebühren eines ganzen Jahres heran. Mit den DRV-Anreizen kann die Miete doppelt so hoch sein wie die Einnahmen.
Die DRV-Anreize für Händler sind seit Ende September pausiert, laut OAK. Der erste Messwert danach geht in die falsche Richtung: Das offene Volumen aller Optionsplattformen auf der Blockchain, zu über 90 Prozent Derive, fiel von rund 2,5 Milliarden Dollar Ende September auf 1,75 Milliarden am 12. Oktober (Pink Brains). Bitcoin fiel im selben Zeitraum ebenfalls, beides lässt sich nicht trennen.
Auch die Einnahme pro Handel sinkt. Je 100 Dollar Optionsvolumen nahm Derive im Januar 2,94 Cent Gebühr, im September 1,22 Cent. Das ist die Folge der Kundschaft: Profis handeln große Strategien, und das günstigste Bein einer Strategie ist gebührenfrei.
Hyperliquid hat seine Liquidität in Monaten selbst aufgebaut. Derive kauft sie seit vier Jahren ein.
Wer bezahlt diese Miete am Ende? Ein Teil davon der DRV-Halter.
Tokenomics: Das Versprechen fester Menge hielt acht Monate
Zum Start im Januar 2025 hieß es im Gründungsvorschlag: 1 Milliarde DRV, „no new tokens will be minted“. Im September 2025 beschloss die DAO, 500 Millionen neue DRV zu schaffen, ohne eine Gegenstimme. 230 Millionen davon gehen über vier Jahre an das Kernteam, 270 Millionen an die Derive Foundation, ohne festgelegten Zweck. Seitdem liegt die Höchstmenge bei 1,5 Milliarden.
| Wer hält (16.10.2026) | Mio. DRV | Anteil an 1,5 Mrd. |
|---|---|---|
| Safe-Konto, angelegt 08.09.2025, laut DefiLlama Teil der Kasse | 442,6 | 29,5 % |
| Staking-Vertrag (stDRV) | 254,8 | 17,0 % |
| Kasse der DAO (Ethereum und Arbitrum) | 92,2 | 6,1 % |
| Spot-Tresor von Version 3 | 92,8 | 6,2 % |
| einzelne unbekannte Adresse | 60,7 | 4,0 % |
Etherscan, Arbitrum-Explorer, DefiLlama, Alea Research 27.09.2026 (Zuordnung Kasse).
Gut ein Drittel aller DRV liegt in zwei Konten, die DefiLlama zur Kasse der DAO zählt. In den nächsten zwölf Monaten kommen nach eigener Rechnung 63 bis 76 Millionen DRV neu in Umlauf, vor allem aus dem Team-Vesting. Die Team-Token dürfen erst bewegt werden, wenn der Börsenwert im 30-Tage-Mittel über 150 Millionen Dollar liegt. Nach CoinGecko-Werten ist das seit Mitte September der Fall, also seit dem Kurssprung.
Dagegen steht der Rückkauf. Seit Oktober fließt die Hälfte der Gebühreneinnahmen in DRV-Käufe am Markt. Bei rund 4,7 Millionen Dollar einbehaltenem Umsatz im Jahr sind das etwa 2,4 Millionen Dollar oder rund 6 Millionen DRV, ein Zehntel dessen, was neu dazukommt. Verbrannt wird davon nichts. Die gekauften DRV gehen in die Kasse der DAO.
Der Rückkauf verknappt DRV nicht. Er verschiebt sie vom Markt in die Kasse.
Und wie hat sich der Kurs bisher geschlagen?
Der Kurs gegen Bitcoin: erst minus 71, dann plus 841 Prozent
| Zeitraum | DRV | Bitcoin | DRV gegen Bitcoin |
|---|---|---|---|
| 2025 (ab 15.01.) | −74,5 % | −12,9 % | −70,7 % |
| 2026 (bis 15.10.) | +783,3 % | −6,1 % | +841,0 % |
| seit Start | +125,2 % | −18,3 % | +175,5 % |
Kraken-Tagesschlüsse DRV/USD und BTC/USD, DRV ab Handelsstart 15.01.2025.
Im ersten Jahr verlor DRV gegen Bitcoin fast drei Viertel. Das Tief kam am 6. April 2025 bei 1,67 Cent. Seit dem Jahrestief 2026 am 24. Februar hat sich der Kurs verelffacht, das Hoch kam am 10. Oktober mit 53,7 Cent. Am Stichtag stand DRV 23 Prozent darunter.
Getragen haben das wenige Monate. Von 20 vollen Monaten endeten 10 gegen Bitcoin im Plus und 10 im Minus. Fünf Monate brachten jeweils über 70 Prozent: Juni und Juli 2025, März, Juni und September 2026. Wer einen davon verpasst hat, hat einen großen Teil des Gewinns verpasst.
| DRV gegen Bitcoin | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | −37,1 | −52,6 | −47,2 | −7,2 | −33,4 | +133,0 | +83,5 | −36,1 | −24,3 | −9,3 | +4,0 | +54,4 |
| 2026 | +2,7 | +1,3 | +72,7 | +22,6 | −6,7 | +72,8 | −1,9 | −1,8 | +155,8 | +7,4 | – | – |
Monatsrendite in Prozent, Monatsschluss gegen Vormonatsschluss; Januar 2025 ab 15.01., Oktober 2026 bis 15.10.
Heute bewertet der Markt DRV mit rund 411 Millionen Dollar, wenn du die bei CoinGecko gezählten 999,65 Millionen DRV im Umlauf nimmst, und mit 617 Millionen Dollar auf die volle Menge. Das sind das 70- bis 105-Fache der Gebühren der letzten zwölf Monate.
Wer DRV heute kauft, bezahlt die Hyperliquid-Geschichte, bevor sie stattgefunden hat.
Bleibt die Frage, wie viel von dem, was Derive ankündigt, sich prüfen lässt.
Was angekündigt wurde und was sich nachprüfen lässt
| Ankündigung | Wer, wann | Was heute nachweisbar ist | Urteil |
|---|---|---|---|
| Ethena: USDe als Sicherheit, Basis-Handel auf Derive, DRV für sENA-Halter | Derive/Ethena, 12/2024 | DRV-Anteil für sENA bestätigt; ob der Basis-Handel je auf Derive lief, nicht auffindbar | teilweise |
| Übernahmeangebot von Synthetix, 27 Mio. $ | Synthetix, 05/2025 | von Synthetix und The Block berichtet, abgesagt | verifiziert |
| Wallet Porto von Anchorage Digital | Derive, 06/2025 | keine Mitteilung oder Aussage von Anchorage | nicht verifizierbar |
| FalconX als Market Maker | Derive, 10/2025 | eigene Marktanalyse von FalconX nennt das Onboarding; keine Pressemitteilung | teilweise |
| HYPE-Optionen | Derive, 11/2025 | live, größer als Deribit (Anchorage, 07/2026) | verifiziert |
| Verwahrung über Strands, sieben genannte Verwahrer | Derive, 01/2026 | Strands nur per LinkedIn bestätigt; keiner der sieben Verwahrer bestätigt | teilweise |
| Beteiligung von Variant | Derive, 02/2026 | Betrag ungenannt, keine Mitteilung von Variant | nicht verifizierbar |
| Builder Codes | Derive, 02/2026 | live, 12.446 $ Gebühren beim größten Anbieter | verifiziert, klein |
| BitGo-Kunden handeln auf Derive | BitGo, 08/2026 | Pressemitteilung mit BitGo-Zitat; wie viel gehandelt wird, offen | verifiziert |
| XRP als Sicherheit über Flare | Derive, 08/2026 | keine Mitteilung oder Aussage von Flare | nicht verifizierbar |
| Version 3 auf Ethereum | Derive, 10/2026 | live, 183 Mio. $ Einlagen auf Ethereum (DefiLlama, 16.10.) | verifiziert |
Was eine Gegenpartei bestätigt, stimmt. Die Liste der institutionellen Partner für Verwahrung und Wallets steht dagegen bisher nur auf Derives eigenem Blog.
Die Technik ist belegt, die großen Namen bisher nur zur Hälfte.
Was sich ändern müsste, damit die Geschichte trägt
- Das offene Volumen ohne Anreize. Die DRV-Prämien für Händler ruhen seit Ende September. Hält sich das offene Volumen auf Derive über die nächsten Monate, war die Liquidität mehr als gemietet. OAK nennt diesen Test selbst als ersten Prüfstein.
- Händler, die keine Profis sind. 1.200 Aktive pro Woche tragen keinen Vergleich mit Hyperliquid. Die Zahl der Apps, die auf Version 3 Kunden bringen, ist der Messwert. Heute lassen sie sich an einer Hand abzählen.
- Der Anteil am ganzen Optionsmarkt, nicht an der Blockchain. 3,1 Prozent des offenen Volumens am 1. Oktober. Erst wenn diese Zahl steigt, nimmt Derive Deribit Kunden ab.
- Die Menge an DRV. Rund ein Drittel liegt in der Kasse, die Sperre für Team-Token ist nach CoinGecko-Werten seit September aufgehoben, der Rückkauf landet in der Kasse. Jede Umverteilung aus diesen Konten ist für Halter wichtiger als der Rückkauf.
Schlecht gebaut ist Derive deshalb nicht. Das Protokoll hat ein Problem gelöst, an dem fünf Generationen vor ihm gescheitert sind, und bei Optionen auf neue Werte wie HYPE ist es die erste Adresse. Ob daraus mehr wird als eine Börse für Profis mit Sonderwünschen, zeigt das offene Volumen in den Wochen ohne DRV-Prämien.
FAQ
Warum unterscheiden sich die Umlaufzahlen? CoinGecko zählt 999,65 Millionen DRV im Umlauf, im Kern die alte Menge vor der Neuschaffung, CoinMarketCap 737,5 Millionen ohne veröffentlichte Methode. Hier wird CoinGecko verwendet und für die Verwässerung die volle Menge von 1,5 Milliarden.
Ist Derive günstiger oder teurer als Deribit? Eine belastbare Messung für gleiche Positionen über einen längeren Zeitraum ließ sich nicht finden. Eine oft zitierte Zahl von rund 40 Prozent Aufschlag geht auf einen Artikel zurück, den die Zitierenden nicht nennen. Sie steht deshalb nicht im Text.
Warum fehlt die CME? Für die CME gibt es keine freie Schnittstelle. Mit CME und den Optionen auf den US-ETF IBIT wäre der Anteil von Derive am Gesamtmarkt noch kleiner.
Wie gemessen wurde
Alle Werte abgerufen am 16.10.2026 zwischen 11:40 und 19:10 UTC. Volumen, Gebühren, Umsatz und Einlagen von DefiLlama, Gebühren der letzten zwölf Monate über Optionen und Perpetuals von V2 und V3. Offenes Optionsvolumen der Börsen aus den öffentlichen Schnittstellen von Deribit, OKX, Bybit und Binance (Kontrakte mal Kurs des Basiswerts), gegengeprüft mit Alea Research (44,7 Mrd. $ am 01.10.) und dem Backtesting-Arena-Konnektor (Deribit-BTC-Optionen in den zehn nächsten Verfällen ≈ 30 Mrd. $ am 16.10.). Anreize aus der Derive-Dokumentation, Halter von Etherscan und dem Arbitrum-Explorer, Abstimmungen aus Snapshot und dem Derive-Forum. Kurse von Kraken, Monatsrendite gleich Monatsschluss gegen Vormonatsschluss.
Alle DRV-Monatsrenditen in US-Dollar
| Jahr | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | −35,9 | −61,0 | −48,4 | +5,9 | −26,0 | +138,5 | +98,3 | −40,2 | −20,2 | −12,8 | −14,2 | +49,5 |
| 2026 | −7,7 | −13,7 | +75,9 | +37,2 | −10,0 | +37,5 | +5,3 | +22,9 | +172,0 | +5,5 | – | – |
Kraken DRV/USD, Monatsschluss gegen Vormonatsschluss in Prozent; Januar 2025 ab 15.01., Oktober 2026 bis 15.10.
Keine Anlageberatung, keine Empfehlung, keine Prognose — historische Muster sind keine Zusage.
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