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Was ist NEAR – und warum steigt der Kurs, während die Nutzer gehen?

NEAR hat auf der eigenen Chain binnen eines Jahres vier von fünf aktiven Nutzern verloren und im September 2026 trotzdem seinen besten Monat erlebt. Was die Chain macht, warum das Geld heute aus Tauschgeschäften zwischen fremden Chains kommt und wie viel davon beim Token ankommt.

Backtesting Arena·2. Oktober 2026·13 Min. Lesezeit·3 Aufrufe
Was ist NEAR – und warum steigt der Kurs, während die Nutzer gehen?

Am 29. September 2026 startete an der NYSE Arca der erste US-Fonds, der NEAR direkt hält: der Bitwise NEAR ETF, Kürzel NRR. Im selben Monat stieg NEAR um 178 Prozent, so stark wie nie seit dem Börsenstart im Oktober 2020.

Wer das sieht, nimmt an, dass die Chain mehr genutzt wird als vorher. Das Gegenteil ist der Fall. Auf NEAR selbst laufen heute 83 Prozent weniger Transaktionen als vor einem Jahr. Das Geld kommt von woanders, und wer NEAR kauft, sollte wissen, woher und wie viel davon beim Token ankommt.

NEAR ist eine schnelle Chain, die in Teile zerlegt ist

NEAR ging 2020 als Smart-Contract-Plattform an den Start, in derselben Liga wie Ethereum oder Solana. Die Besonderheit ist das sogenannte Sharding: Die Chain ist in neun Teile zerlegt, die Transaktionen parallel verarbeiten. Alle 0,6 Sekunden entsteht ein Block. Konten tragen lesbare Namen wie alice.near statt langer Zeichenketten.

Gesichert wird NEAR durch Staking. Am 1. Oktober 2026 lagen 533 Millionen NEAR bei 413 aktiven Validatoren, das sind 41 Prozent aller Coins. Acht Validatoren halten zusammen mehr als ein Drittel des Stakes und könnten die Chain gemeinsam anhalten. Die größten sind Astro-Stakers mit 5,9 Prozent und Figment mit 5,4 Prozent.

Technisch ist NEAR schnell und billig. Die Frage ist, wer das nutzt.

Das Besondere: NEAR kann Adressen auf anderen Chains steuern

Seit 2024 kann ein NEAR-Konto Transaktionen auf Bitcoin, Ethereum oder Solana unterschreiben, ohne Brücke. Das Verfahren heißt Chain Signatures. Darauf baut NEAR Intents auf, gestartet im November 2024.

Ein Intent ist ein Auftrag mit Ziel statt Weg: „Ich will für meine USDT auf Ethereum Zcash haben.“ Sogenannte Solver, meist professionelle Händler, bieten in rund einer Sekunde um den Auftrag. Der beste gewinnt, abgerechnet wird auf NEAR. Der Nutzer muss dafür keinen NEAR besitzen und merkt oft nicht, dass NEAR beteiligt ist. Viele Wallets und Tausch-Seiten binden den Dienst im Hintergrund ein.

NEAR Intents ist ein Tauschdienst für andere Chains, der auf NEAR abgerechnet wird.

Was bedeutet das für die eigene Chain?

Auf der eigenen Chain gehen die Nutzer

Laut dem Block-Explorer NearBlocks, jeweils als Schnitt der 30 Tage bis zum 30. September:

202420252026Veränderung zum Vorjahr
Transaktionen pro Tag7,19 Mio.4,68 Mio.0,80 Mio.−83 %
aktive Konten pro Tag967.387298.19862.939−79 %
neue Konten pro Tag496.986247.45912.393−95 %

Die Spitze lag am 22. April 2024 bei 2,26 Millionen aktiven Konten an einem Tag. Damals lief in Telegram das Spiel HOT, bei dem Nutzer Token auf NEAR „minten“. Ob es die Spitze getragen hat, lässt sich aus den öffentlichen Daten nicht trennen. Sicher ist nur: Sie ist weg.

Auch Geld liegt weniger auf der Chain. Der Bestand an Stablecoins, also an Dollar-Token wie USDC und USDT, fiel laut DefiLlama vom Hoch bei 758 Millionen Dollar (7. August 2024) auf 88 Millionen Dollar am 1. Oktober 2026. Das in DeFi-Anwendungen gebundene Kapital stieg zuletzt wieder auf 251 Millionen Dollar, vor allem weil der NEAR-Kurs stieg.

Gemessen an den eigenen Nutzern ist NEAR eine schrumpfende Chain.

Woher kommt dann das Geld, das den Kurs bewegt?

Das Geld kommt über fremde Chains

Laut DefiLlama, jeweils Oktober bis September:

10/2024–09/202510/2025–09/2026
Intents-Volumen1,42 Mrd. $ (ab Dez. 2024)30,42 Mrd. $
Intents-Gebühren, brutto1,4 Mio. $ (ab Mai 2025)50,0 Mio. $
davon bei NEAR angekommen07,1 Mio. $
Gebühren auf der eigenen Chain5,18 Mio. $1,27 Mio. $

Im Jahr bis September 2026 brachte Intents der Chain 5,6-mal so viel ein wie alle eigenen Nutzer zusammen. Im September allein liefen 4,8 Milliarden Dollar über den Dienst, 160 Millionen am Tag.

Von den Bruttogebühren bleibt der größte Teil bei Wallets und Tausch-Seiten, die Aufträge einliefern. Bei NEAR kamen im Jahr 14 Prozent an, im September 26 Prozent. Seit dem 23. Februar 2026 kauft NEAR damit eigene Coins am Markt zurück.

Wer NEAR wegen der Nutzung kauft, kauft keinen Anteil an NEAR-Nutzern. Er kauft eine Gebühr auf Tauschgeschäfte zwischen anderen Chains.

Und hinter dieser Gebühr steht ein Dienst, der Entscheidungen trifft. Die letzten zehn Tage zeigen, welche.

Hinter den Einnahmen steht ein Betreiber

Am 24. September wurden der Börse Bitget 387,5 Millionen Dollar gestohlen. Bitget-Chefin Gracy Chen vermutete Hacker aus Nordkorea. Die Täter versuchten danach, die Beute über Tauschdienste in andere Coins zu tauschen.

Am 28. September berichtete Alex Shevchenko, General Manager von NEAR Intents, was dabei bei Intents ankam. Das Prüfsystem SHIELD habe Aufträge über mehr als 50 Millionen Dollar abgewiesen, rund 503.000 Dollar mitten im Tausch eingefroren und rund 166.000 Dollar durchgelassen. Auf die Finderprämie von 10 Prozent, die Bitget ausgelobt hatte, verzichtete NEAR Intents.

Intents ist damit keine neutrale Technik, die jeden Auftrag ausführt. Ein Betreiber prüft Aufträge gegen Risikodaten und kann Geld anhalten. NEAR-Mitgründer Illia Polosukhin trennt das so: Die Chain bleibt für jeden offen, eine Anwendung darauf darf selbst entscheiden. Der Tauschdienst THORChain wies keine Aufträge ab und tauschte 6,3 Millionen Dollar für die Angreifer.

Am 1. Oktober traf es Intents selbst. Ein Fehler im Zusammenspiel zwischen Omni, der Technik für Ein- und Auszahlungen auf anderen Chains, und dem Intents-Vertrag kostete rund 3,8 Millionen Dollar. Intents stoppte den Betrieb, schloss die Lücke und sagte allen Betroffenen volle Entschädigung zu. Ein- und Auszahlungen auf elf Chains, darunter BNB Chain, Polygon und TON, blieben rund zwölf Stunden länger gesperrt. Laut dem On-Chain-Ermittler ZachXBT wanderte das Geld zur Börse KuCoin und von dort als Bitcoin weiter. NEAR schloss den Tag 9,9 Prozent tiefer, Bitcoin 1,5 Prozent höher.

Um 00:18 UTC am 2. Oktober schrieb Shevchenko auf X an den Täter: „We have identified you, sir.“ Er gab ihm 48 Stunden, das Geld zurückzugeben. Wer der Täter ist und wie er gefunden wurde, sagte er nicht. Um 01:15 UTC lag auf den drei genannten Rückgabe-Adressen noch nichts.

Zur Größenordnung: 3,8 Millionen Dollar sind mehr als die Hälfte dessen, was Intents im ganzen Jahr bis September beim Token abgeliefert hat, nämlich 7,1 Millionen. Aus welchen Mitteln entschädigt wird, steht in den Mitteilungen bis zum 2. Oktober nicht.

Wer NEAR wegen Intents kauft, kauft auch die Entscheidungen und die Fehler eines Betreibers mit.

Reicht die Gebühr, die dieser Dienst abwirft, um den Token zu tragen?

Der Rückkauf deckt ein Zehntel der Neuausgabe

NEAR hat keine feste Obergrenze. Am 30. September gab es 1.307,7 Millionen NEAR. Bis Oktober 2025 kamen jedes Jahr 5 Prozent dazu. Seit dem 30. Oktober 2025 sind es 2,5 Prozent, rund 32 Millionen NEAR im Jahr.

Die Halbierung hat eine bemerkenswerte Vorgeschichte. Eine Abstimmung der Token-Halter im Sommer 2025 verfehlte die nötige Zweidrittelmehrheit. Umgesetzt wurde die Halbierung trotzdem, weil Validatoren mit 80 Prozent des Stakes die neue Software installierten. Die Daten bestätigen sie: Seit November 2025 wächst die Menge mit 2,47 Prozent aufs Jahr.

Dagegen stehen zwei Abflüsse. 70 Prozent der Gebühren auf der eigenen Chain werden verbrannt, im letzten Jahr rund 480.000 NEAR. Und der Rückkauf aus Intents: Die Rückkauf-Wallet hielt am 1. Oktober 1,85 Millionen NEAR. Im selben Zeitraum seit dem 23. Februar entstanden 19,2 Millionen neue NEAR.

seit 23.02.2026NEAR
neu ausgegeben19,2 Mio.
zurückgekauft (Bestand der Rückkauf-Wallet)1,85 Mio.
Anteil10 %

Selbst der Rekordmonat September ändert das kaum. Aufs Jahr gerechnet hätten seine Einnahmen von 1,85 Millionen Dollar 12,8 Prozent der Neuausgabe zurückgekauft. Die Neuausgabe ist beim Kurs vom 30. September 173 Millionen Dollar im Jahr wert.

Wer seine NEAR stakt, bekommt einen Teil dieser Neuausgabe. Wer sie nur hält, trägt die Verwässerung von rund 2,5 Prozent im Jahr.

Der Rückkauf ist echt. Er gleicht ein Zehntel dessen aus, was jedes Jahr neu entsteht.

Ab welchem Volumen würde es reichen?

Je höher der Kurs, desto weiter rückt die Schwelle weg

Am 12. März 2026 veröffentlichte SVRN Research zusammen mit The Tie einen Report, der viel zitiert wurde. Bei 177 Millionen Dollar Intents-Volumen am Tag würde der Rückkauf die Neuausgabe ausgleichen, die Menge an NEAR würde also nicht mehr wachsen. Im September lag das Volumen bei 160 Millionen am Tag. Endete die Geschichte hier, wäre die Schwelle fast erreicht.

Die Rechnung hat zwei Annahmen, die nicht halten.

Erstens nimmt sie an, dass alle Gebühren NEAR kaufen. Tatsächlich kamen im September 26 Prozent bei NEAR an, im Jahr 14 Prozent.

Zweitens rechnet sie mit einem Kurs von 1,22 Dollar. Die Neuausgabe ist eine feste Menge Coins. Steigt der Kurs, wird sie in Dollar teurer, und jeder Dollar Einnahmen kauft weniger davon zurück. Der Report schreibt das Gegenteil: Ein höherer Kurs senke die Schwelle.

Mit den tatsächlichen Septemberwerten liegt die Schwelle beim Kurs von 5,34 Dollar bei rund 1,23 Milliarden Dollar Volumen am Tag. Das ist knapp das Achtfache des Rekordmonats.

Jeder Kursanstieg hebt die Latte, die das Volumen überspringen müsste.

Was hat der Kurs bisher daraus gemacht?

Der Kurs läuft mit Bitcoin und fällt tiefer

Monatsrenditen in US-Dollar aus Binance-Monatskerzen, vom Börsenstart am 14. Oktober 2020 bis September 2026, Bitcoin über denselben Zeitraum:

seit Okt. 2020seit Jan. 2023
Monate7245
Korrelation der Monatsrenditen mit BTC0,530,49
Monate, in denen BTC fiel3117
… davon NEAR besser als BTC74
… davon NEAR selbst im Minus2716
… Median darin NEAR / BTC−18,8 / −8,7 %−18,2 / −7,1 %
Rendite NEAR / BTC+311 / +632 %+325 / +406 %

Fällt Bitcoin, fällt NEAR fast immer mit, im Median etwa doppelt so tief. Die Korrelation von 0,53 heißt: Beide bewegen sich oft zusammen, aber NEAR hat große eigene Ausschläge. Der größte ist der September 2026 mit +178 Prozent. Ohne ihn stünde NEAR seit dem Börsenstart bei +48 Prozent, Bitcoin bei +588 Prozent.

JahrNEARBTC
2020 (ab 14. Okt.)+7,1 %+153,3 %
2021+950,9 %+59,8 %
2022−91,4 %−64,2 %
2023+190,6 %+155,6 %
2024+34,6 %+121,3 %
2025−69,2 %−6,3 %
2026 (bis Sept.)+252,8 %−4,6 %

Das Allzeithoch auf Schlusskursbasis lag am 14. Januar 2022 bei 20,18 Dollar. Am 30. September 2026 schloss NEAR bei 5,34 Dollar, 74 Prozent darunter.

Seit dem 18. September zählt die Arena den Lauf als parabolisch: Schlusskurs mindestens doppelt so hoch wie der 200-Tage-Schnitt und mindestens 50 Prozent über dem Stand von vor 30 Tagen. Über alle Binance-Paare stand der Kurs beim ersten Ende eines solchen Laufs im Median 13,6 Prozent unter dem Tag, an dem der Lauf begann, und 34,5 Prozent unter dem Hoch. Das sind 516 Läufe, davon 74 zeitlich unabhängige. Eine Prognose für NEAR ist das nicht.

Der September war der beste NEAR-Monat seit 2020. Wer seit 2020 dabei ist, liegt trotzdem weit hinter Bitcoin.

Behauptungen zu NEAR, geprüft

BehauptungWer, wannWas die Daten sagenUrteil
Intents-Volumen über 32 Mrd. $, vor einem Jahr unter 1 Mrd. $Bitwise, zitiert bei Cointelegraph, 29.09.2026DefiLlama: 31,84 Mrd. $ gesamt; bis Ende Aug. 2025 0,94 Mrd. $, bis Ende Sept. 2025 1,42 Mrd. $hält
Ab 177 Mio. $ Volumen am Tag gleicht der Rückkauf die Neuausgabe ausSVRN Research / The Tie, 12.03.2026rechnet mit 100 % der Gebühren und 1,22 $; tatsächlich 14–26 % der Gebühren, beim Kurs vom 30.09. Schwelle rund 1,23 Mrd. $ am Taghält nicht
Ein steigender Kurs senkt die SchwelleSVRN Research, 12.03.2026Die Neuausgabe wird in Dollar teurer, jeder Dollar kauft weniger Coins zurückhält nicht
Inflation halbiert von 5 auf 2,5 %NEAR, live 30.10.2025Angebot wächst seit Nov. 2025 mit 2,47 % aufs Jahrhält
1 Million Transaktionen pro SekundeNEAR Foundation, 08.12.2025Test im Testnetz mit 70 Shards; im Hauptnetz 9 Shards und im Schnitt 9 Transaktionen pro Sekundehält teilweise
Erster US-Spot-ETF auf NEARBitwise, 29.09.2026NRR an der NYSE Arca, Gebühr 0,75 %, Coins sollen gestakt werdenhält
Zcash macht 9 % des Intents-Volumens aus, SwapKit 35 %Marc Arjoon, TechFlow, 24.09.2026keine öffentliche Aufschlüsselung nach Coin oder Einlieferernicht prüfbar
AI Agent Fund mit 20 Mio. $NEAR Foundation, 06.02.2025keine Auszahlungen öffentlich belegtnicht prüfbar
Über 50 Mio. $ Bitget-Beute abgewiesen, 503.000 $ eingefrorenAlex Shevchenko, NEAR Intents, 28.09.2026Angaben des Betreibers; keine Auftragsliste öffentlichnicht prüfbar
Täter des 3,8-Mio.-$-Exploits identifiziertAlex Shevchenko auf X, 02.10.2026kein Name, keine Methode genannt; Rückgabe-Adressen am 02.10. um 01:15 UTC leernicht prüfbar

Das Muster: Die Zahlen zum Volumen stimmen. Was nicht stimmt, ist die Rechnung, die das Volumen in einen Wert für den Token übersetzt.

Der naheliegende Einwand

„Intents läuft über NEAR. Wenn Intents wächst, wird NEAR genutzt. Wo ist das Problem?“

Das stimmt. Intents ist echte Nutzung, und sie wächst schneller als fast alles andere in diesem Markt. Nur braucht der Nutzer dafür keinen NEAR, und die Wallets und Tausch-Seiten, die ihm den Dienst anbieten, behalten den größten Teil der Gebühren. Beim Token kam im Jahr bis September ein Siebtel der Bruttogebühren an. Für den Token zählt nicht, wie viel über Intents läuft. Es zählt, wie viel davon NEAR zurückkauft.

Was das für dich bedeutet

Wenn du NEAR kaufst, weil die Chain viele Nutzer hat: Die Zahl ist in einem Jahr um vier Fünftel gefallen.

Wenn du NEAR kaufst, weil Intents wächst: Das ist die richtige Geschichte, aber die falsche Zahl. Die Volumen-Schlagzeilen messen, was über den Dienst läuft, nicht, was beim Token ankommt. Und dieser Dienst hat einen Betreiber, der Aufträge ablehnt und selbst angreifbar ist.

Wenn du NEAR hältst: Ohne Staking trägst du rund 2,5 Prozent Verwässerung im Jahr. Der Rückkauf gleicht davon heute etwa ein Zehntel aus.

Die Nutzer von NEAR sind heute die Nutzer anderer Chains. Sie zahlen, aber nur ein Siebtel davon kommt beim Token an.

Drei Zahlen zeigen, ob sich das ändert. Der Rückkauf pro Monat gegen die Neuausgabe pro Monat, heute 1,85 Millionen gegen rund 14 Millionen Dollar. Der Anteil der Gebühren, der bei NEAR ankommt, heute 14 bis 26 Prozent. Und das Volumen pro Tag gegen die Schwelle von rund 1,23 Milliarden Dollar, die mit jedem Kursanstieg weiter steigt. Offen ist, ob NEAR seinen Anteil an den Gebühren erhöhen kann, ohne dass die Wallets zu einem anderen Tauschdienst wechseln.

FAQ

Was ist ein Solver? Ein Händler, meist ein Unternehmen mit eigenem Kapital, das Aufträge über Intents ausführt. Er besorgt die Coins dort, wo sie am billigsten sind, etwa an einer zentralen Börse, und liefert sie auf der Zielchain aus.

Wie ist die Schwelle von 1,23 Milliarden Dollar berechnet? Neuausgabe 2,47 Prozent von 1.307,7 Millionen NEAR, also 32,3 Millionen NEAR im Jahr, mal 5,34 Dollar ergibt 173 Millionen Dollar im Jahr oder 473.000 Dollar am Tag. Im September kamen 0,038 Prozent des Volumens bei NEAR an (1,85 Millionen von 4,8 Milliarden Dollar). 473.000 ÷ 0,000384 ergibt rund 1,23 Milliarden Dollar Volumen am Tag. Die verbrannten Gebühren der eigenen Chain sind mit rund 480.000 NEAR im Jahr nicht eingerechnet. Sie ändern das Ergebnis um 1,5 Prozent.

Warum zählt der Bestand der Rückkauf-Wallet und nicht die Dollar-Summe? Weil die Neuausgabe in NEAR entsteht. 5,33 Millionen Dollar Einnahmen haben seit Februar 1,85 Millionen NEAR gekauft. Wie viele Coins ein Dollar kauft, hängt vom Kurs ab.

Wie sind die Monatsrenditen berechnet? Schlusskurs des Monats gegen Schlusskurs des Vormonats, NEAR und BTC jeweils gegen USDT auf Binance, ohne Gebühren. Oktober 2020 ab dem Eröffnungskurs des Listing-Tags 14. Oktober, für beide.

Alle NEAR-Monatsrenditen in US-Dollar

JahrJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
2020−50,968,829,1
202154,178,356,8−7,2−39,7−37,714,8119,831,346,6−13,967,3
2022−24,0−12,236,3−22,3−42,4−44,026,83,4−18,6−12,7−44,5−27,1
202385,4−4,2−10,8−3,1−18,8−11,6−1,1−15,6−2,017,641,194,3
2024−22,737,388,1−15,117,0−26,8−5,9−19,231,2−23,372,8−29,9
2025−6,0−33,6−18,2−1,8−1,7−11,318,0−6,611,1−20,2−14,0−16,1
2026−20,3−2,81,59,178,9−23,2−6,615,4177,9

Angaben in Prozent. Oktober 2020 ab Listing am 14. Oktober.

Keine Anlageberatung, keine Empfehlung, keine Prognose — historische Muster sind keine Zusage.

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